Drei-Tage-Krieg

Weltwissen
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Ereignis · 03.09.2028 – 06.09.2028

Chinas Invasionsversuch auf Taiwan endet nach gegenseitigen Atomschlägen mit dem Untergang beider Flotten und einem Militärputsch in China.

In der Nacht vom 2. auf den 3. September 2028 startet die chinesische Flotte einen kombinierten See- und Luftschlag aus dem Süden, während ein weiterer Verband mit den verbliebenen drei chinesischen Flugzeugträgern und einer großen Zahl an Truppentransportern von Norden auf Taiwan zuhält. Als dritte Angriffsachse steuert eine gewaltige Zahl an Flugzeugen von Westen auf die Mitte der Insel zu. Die im Süden stationierten US-Verbände fangen die chinesische Flotte ab und verwickeln sie in ein Gefecht, während alle weiteren Verbände der US-Flotte Taipeh ansteuern, um die zweite chinesische Flotte an der Landung zu hindern.

Als klar wird, dass die Chinesen landen werden, bevor die US-Flotte sie abfangen kann, befiehlt Präsident Vance den Einsatz taktischer Nuklearwaffen. Während die Bomber aufsteigen, verwickelt eine Luftstreitmacht aus taiwanesischen und US-Jägern die chinesische Luftwaffe 100 km vor Changhua City in ein Luftgefecht – mit über 2 000 Kampfjets auf Seiten der Verteidiger gegen 2 500 Kampfjets, 1 000 Transporter und 700 Bomber. Noch während der Luftkampf tobt, erreichen die amerikanischen Tarnkappenbomber um 19:42 Uhr ihre Abschussposition und feuern zwölf nukleare Marschflugkörper auf den nördlichen Verband ab. Alle chinesischen Flugzeugträger werden direkt getroffen und versenkt, die Reste des Verbandes drehen kampfunfähig ab.

In der Nacht entscheiden die chinesischen Kräfte den Luftkampf für sich: Über 70 % der Verteidiger werden abgeschossen, keines der übrigen Flugzeuge bleibt unbeschädigt, und Bomber und Transporter setzen ihren Flug nahezu unbeschädigt fort. Zehn Kilometer vor der Küste werden sie von der taiwanesischen Armee zum sofortigen Abdrehen aufgefordert. Als sie nicht reagieren, beginnt Taiwan einen Boden-Luft-Beschuss, der alles Erwartete übertrifft – die chinesischen Flugzeuge werden vollständig abgeschossen. Taiwan hatte im Geheimen ein neuartiges Luftabwehrsystem entwickelt, das auf bodengestützten Ziellasern, Aufklärungsdrohnen und KI-gestützten Lenkraketen beruht.

Im Süden haben sich die Verbände ineinander verbissen. Die US-Streitkräfte verhindern ein Anlanden der Chinesen, können die feindliche Flotte aber nicht vertreiben. Im Laufe des 4.9. werden auf beiden Seiten immer mehr Schiffe schwer beschädigt oder versenkt. Am späten Nachmittag zieht sich die US-Flotte bis kurz vor die Küste zurück – wo die nachstoßenden Chinesen ebenfalls auf Batterien des neuen Luftabwehrsystems treffen und, ohne Schutz durch ihre Flugzeuge, verstärkt von US-Marinebombern angegriffen werden.

Am Morgen des 5.9. beginnt China ein großflächiges Bombardement der Insel mit Raketen und Kampfdrohnen; den ganzen Tag über werden Zehntausende Flugkörper gestartet, am frühen Abend steigen weitere Geschwader auf. Die Lage der Verteidiger ist chaotisch, aber die taiwanesischen Abwehrsysteme wehren nahezu den gesamten Beschuss ab. In der Nacht ziehen sich die verbliebenen chinesischen Seestreitkräfte im Süden überraschend zurück. Eine halbe Stunde später werden beide US-Verbände von unentdeckten chinesischen Tarnbombern mit nuklearen Gefechtsköpfen vollständig vernichtet. Auch Taiwan wird nuklear beschossen, die Gefechtsköpfe detonieren dank des Abwehrschirms aber über dem Ozean und richten in Taipeh und Changhua City nur verhältnismäßig geringe Schäden an.

Am Morgen des 6.9.2028 fordert Präsident Vance sofortige Waffenruhe und den Beginn von Friedensgesprächen und droht mit einem umfassenden nuklearen Angriff auf das chinesische Festland. Um das zu unterstreichen, wird die flüchtende chinesische Flotte, die sich 1 000 km vor der Küste sammelt, von einem weiteren Tarnkappengeschwader ausgelöscht. Gegen Mittag wird eine Übertragung aus dem Volkskongress ins Internet gestellt, in der General Wang Zongzhi die Kapitulation Chinas erklärt und sich selbst zum neuen Staatspräsidenten. Am 7.9.2028 folgt der Waffenstillstand (Folgen siehe Republik des himmlischen Friedens).